Heidi und Ueli Schweizer wurden als einige der ersten in der Schweiz von
der RLS (richtig Liegen und Schlafen) als Liegeberater zertifiziert.
So können
sie Ihnen wichtige Kriterien angeben, die beim Kauf eines Bettes zu befolgen
sind: „Der erholsame Schlaf lässt uns aktiv und leistungsfähig bleiben.
Genauso
wie ein gestörter Schlaf Probleme am Tage nach sich zieht, können auch ungelöste
Probleme vom Tag den Schlaf stören.
Es gilt also neben dem „richtigen Bett“
auch den Schlafraum und das (richtige) Verhalten am Tage mit einzubeziehen.
Probeliegen genügt nicht
Die Schwierigkeit beim Bettenkauf besteht darin, aus den unzähligen Bettensystem
das jeweils richtige zu finden.
Bei Liege- und Schlafproblemen reicht es leider nicht, sich für ein paar
Minuten auf einige Betten zu legen um herauszufinden was richtig ist.
Auch ein Probeschlafen von einigen wenigen Nächten bringt selten Klarheit
wie sich Schmerzen im Bett dauerhaft vermindern oder gar vermeiden lassen.
Hier kann nur ein Fachmann mit ausgewiesenen anatomischen Kenntnissen und
sehr grosser Erfahrung wirklich Gewähr für einen erfolgreichen Kauf bieten.
Seien Sie vorsichtig beim Kauf eines neuen Bettes.
Nach langem Gehen oder
auch Stehen, wenn man bereits müde ist, empfindet man fast jede anständige
Matratze bequem. Besonders an Ausstellungen (Messen) ist die Gefahr gross,
etwas unpassendes zu kaufen.
Lassen Sie sich eine Rückgabegarantie geben.
Für die Bewegungsfreiheit ist eine ausreichende Bettgrösse wichtig. Ein Einzelbett sollte mindestens 90 cm breit sein; die Bettlänge sollte 20 cm mehr betragen als die Körpergrösse.
Eine Betthöhe von 45 bis 55 cm ist ideal. Sie erleichtert das Aufstehen und Hinlegen (vor allem bei älteren Menschen).
Auch das Bettklima wird dadurch positiv beeinflusst (Fussbodenkälte).
Wie lange ist ein gutes Bett "gut"?
Matratze und Lattenrost unterliegen Abnutzung und
Verschleiss. Auch aus hygienische Gründen ist mit der
Zeit ein Bettenwechsel angezeigt.
Durchschnittlich schwitzt ein Schläfer
in 10 Jahren etwa 2’000 Liter.
Daher ist eine genügende Austrocknungszeit jeden
Tag besonders wichtig. Gleichwohl bleiben Mineralstoffe in der Matratze zurück.
Dadurch wird die Saugfähigkeit der Unterlage schlechter, was dazu führt, dass wir in zu feuchter Umgebung schlafen.
(Rheumatische Leiden „lassen grüssen“).
Ein wirklich guter Lattenrost stützt etwa 10 bis 15 Jahre, in Ausnahmefällen
bis 20 Jahre genügend gut ab. Bei einer guten Matratze gilt das Gleiche für
zirka 10 Jahre. Natürlich wird jeder Bettinhalt sehr unterschiedlich belastet.
Ob 5 oder 8 Stunden pro Nacht darin geschlafen wird, der Schläfer schwer
oder leicht ist, das alles hat Einfluss auf die Matratze.
Ebenfalls hat starkes Schwitzen evtl. die Einnahme von Medikamenten (dadurch
kann sich die Zusammensetzung vom Schweiss verändern) sehr
grossen Einfluss auf die Lebensdauer der Matratze.
